Regie/Bühnenbild:
Siegfried Böhmke
Marionetten:
Siegfried Böhmke
Kostüme:
Eva Richter
Sprecher:
Marcel Cordes
Gottlob Frick
Elisabeth Schwarzkopf
Georg Wieter
Rudolf Christ
Benno Kuschke
Paul Kuén
Hermann Prey
Gustav Neidlinger
Musikalische Aufnahme:
Philharmonia Orchestra & Chorus, Dirigiert von Wolfgang Sawallisch
Rechte bei:
Schott Musik International

Die Kluge

Die Geschichte von dem König und der klugen Frau
Ein kleines Welttheater
Libretto: Carl Orff
Prolog und Epilog gesprochen von Carl Orff
Aufgenommen in Anwesenheit von Carl Orff

Eines Tages bringt ein Bauer einen goldenen Mörser ohne Stößel mit nach Hause, den er auf dem Feld vom König gefunden hat. Er will ihn in Erwartung einer Belohnung dem König bringen. Doch seine Tochter warnt ihn, der König würde sicher auch nach dem Stößel verlangen und den Finder der Unterschlagung bezichtigen. Die Voraussage bewahrheitet sich, der Bauer wird in den Kerker geworfen, und in seiner Verzweiflung ruft er immer wieder aus: Oh hätt’ ich meiner Tochter nur geglaubt! Dies kommt dem Herrscher zu Ohren, und er verlangt nach der Tochter. Als sie drei von ihm gestellte Rätsel mit Leichtigkeit löst, lässt er den Bauer frei und macht die Tochter, "die Kluge", zu seiner Frau. Doch dies geht nur solange gut, bis sie einem Eselbesitzer, der vom König ungerecht behandelt wurde, zu helfen versucht und dafür aus dem Schloss verwiesen wird. Sie darf in einer Truhe mitnehmen, woran ihr Herz am meisten hängt, und wählt den König, nachdem sie ihm einen Schlaftrunk verabreicht hat (Schuh-schuhu, es fallen dem König die Augen zu). So gelingt es ihr, sich zu retten und den Herrscher gänzlich zu bezwingen