Regie:
Siegfried Böhmke
Figuren/Kostüme:
Eva Richter
Bühnenbau/
Ausstattung:
Marcus Hamann
Sebastian Lettner
Shunyam Müller
Sänger und Sprecher:
Rudolf Schock
Alexander Welitsch
Wilma Lipp
Elfriede Trötschel
Martha Mödl
Marion Matthäus
Maria von Ilosvay
Walter Kassek
Walter Schönfeld
Ernst-August Steinhoff
Willy Hofmann
Otto von Rohr
Robert Blasius
Anton Inkamp

Hoffmanns Erzählungen

Oper von Jaques Offenbach mit Marionetten

Der Dichter und Trinker Hoffmann ist verliebt – wie schon so oft. Das Objekt seiner schwärmerischen Leidenschaft ist die berühmte Sängerin Stella. Doch auch der zwielichtige Lindorf – Hoffmanns Gegenspieler – hat ein Auge auf sie geworfen. In einem Weinkeller erzählt Hoffmann während eines ausgewachsenen Trinkgelages drei Liebesgeschichten, seine drei großen Enttäuschungen und Grund seiner Schwermut:

Da ist zunächst Olympia, die Menschen-Puppe des Physikers Spalanzani. Durch eine Zauberbrille des unheimlichen Coppelius erkennt Hoffmann viel zu spät, dass er sich in einen Automaten verliebt hat. Darauf folgt die Geschichte von Antonia, einer Sängerin, die an einer rätselhaften Krankheit leidet. Durch den teuflischen Doktor Mirakel verführt, singt sie sich in Hoffmanns Armen zu Tode. Zuletzt wird von Giulietta erzählt, einer venezianischen Kurtisane, die unter dem Einfluss des diabolischen Kapitäns Dapertutto steht. Auf seinen Befehl hin raubt Giulietta Hoffmanns Spiegelbild und entschwindet mit ihrem Liebhaber – einem buckligen Zwerg – in einer Gondel.

Am Ende seiner Geschichten angelangt, ist Hoffmann so betrunken, dass er hilflos mit ansehen muss, wie seine geliebte Stella an Lindorfs Arm das Lokal verlässt. Hoffmann bleibt nur der Punsch...